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Kurt Sprengel... Von dem Bau und der Natur der Gewächse
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623
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Pflanzen auf der'Erde . §. roz. 62z

vorausgesetzt, daß es nicht an Regen und Feuchtigkeitfehlt. ')

Wir halten also dafür, daß die Lebenskraft derErde selbst, durch Licht und Wärme und elektrischeLuftftoffe hervorgerufen, die ersten einfachen Anflügeder Vegetation auf nackten Felsen, ohne vorherigeKeime, erzeugt; daß die Verwesung dieser Anflügeund die Steigerung der Urthätigkeit zur Erzeugunghöherer Organismen Gelegenheit giebi, und daß dieBetrachtung der Uebcrreste aus der Äorwelt (§. z.)uns diesen Gang der Natur am einleuchtendsten zeigt.

§. 106.

Verbreitung der Gewächse.

Hier entsteht die Frage, woher die verschiedenenLander ihre verschiedenen Floren bekommen, nach wel-chen Gesetzen die Natur den Erdboden mit den Bürgerndes Pflanzenreichs bevölkert, und wie diese sich allge-mein ausgebreitet haben. Diese Frage wird schwer-

6g) So der Altai bey Tigherck. (Patrin in Pallasneuen nord. Bcytr. IV. igy.) So das Gebirge Sab-ber in Deinen, welches, wie die Araber sagen, allePflanzen der Welt enthalten soll. (Niebuhrs Be-schreib. von Arabien, 241.) So die kärnthjschcu undkraiu'schen Alpen . Dagegen Dalmaticu höchst unfrucht-bar ist, ungeachtet es aus lauter Kalkgeschieben be-steht; weil die höher» Gebirge im Lande die Dünstestärker anziehn. Darum ist die westliche Küste von Pe-ru so unfruchtbar, weil die hohe Andeskette alle Dün-ste anzieht. (Lobo in «l, nar. ir. 20.

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