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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
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den siebenziger Jahren des vorigen Jahrhundertsin den Opalgruben von Czernewicza gefunden, undnach Wien gebracht. Bei dem prachtvollsten Far-bempiel und der seltensten Reinheit ist er beinaheganz ohne Bergart. Der Werth dieses Stücks istnicht leicht zu bestimmen, und einige darum be-fragte Juwelirer und Edelsteinkenner weigerten sichselbst, auch nur eine aproximative Aeußerung abzu-legen. Doch soll einst ein Amsterdamer Jude undJuwelenhändler eine halbe Million Gulden baarerMünze dafür geboten haben, ein Preis, der nachMaßfrab der Verkaufssumme kleinerer Opale, undnach Maßgabe der gewöhnlichen Schätzungsweiseder Juwelirer nicht zu hoch wäre.

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I?. (chiar?. reswite mielle. L. lbllre Opal.

Der Name bezieht sich auf seine Farbe; er isterst in neuerer Zeit als eigene Species aufgestelltworden. A. v. Humboldt und Sonnenschmidfanden ihn in Mexico auf.

Er findet sich derb. Bruch: muschelig. Durch-sichtig. Stark glasglänzend. Hpazinthroth in'sHonig- und Weingelbe sich verlaufend; an lichte-