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reu Stellen karminrot!) und apfelgrün irisirend;umschließt zuweilen banmförmige Zeichnungen.
Specifisches Gewicht — 2,02. Durch halbstün-diges Glühen erleidet er einen Verlust von 7'/-prct.; die mürbe gebrannten Stücke sind blaßfleischroth.
Man trifft ihn in trachytischem Porphyr (Me-xiko), und in Mandelstein (Faröer).
Er ist bis jetzt noch wenig bekannt, obgleichseine angenehme Farbe ihn für Bijouterie-Gegen-stände sehr geeignet macht. Doch findet man ihnauch zuweilen zu Ringsteinen verarbeitet. Manschleift ihn auf einer bleiernen Scheibe mit Smir-gel, und polirt ihn auf einer hölzernen mit Trip-pel. Für ihn taugt der Schnitt en cabo^llon ambesten, doch lassen sich auch der Tafel- und Trep-penschnitt bei ihin anwenden.
Ueber den Werth dieser Steinart läßt sich nochnichts Bestimmtes angeben, da er noch nicht Ge-genstand des Edelsteiutzandels geworden ist. Dochwird er bis jetzt ziemlich theuer bezahlt.
Das Mineralieu-Kabiuett der Universität Bonnbesitzt ein sehr schönes Stück Feueropal. Es hatungefähr die Größe einer mittelmäßigen Faust.