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Taschenbuch der Edelsteinkunde : für Mineralogen, Techniker, Künstler und Liebhaber der Edelsteine / bearbeitet von Reinhard Blum
Entstehung
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254
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o. Gemeiner Opal.

b. resimts cowmun. 8. 6ommon Opal.

II. Od)I<l>ovei>n)s Opsl.

Er kommt derb eingesprengt und tropfsteinartigvor. Bruch: muschelig. Durchscheinend bis halb-durchsichtig. Starker Glas- bis Wachsglanz. Milch-gelblich-, röthlich- und grünlichweiß, Honig-, wachs-und weingelb, sieisch- und ziegelroth, öl- und oli-vengrün; zuweilen baumsörmig gezeichnet (Moos-Opal).

Specifisches Gewicht 1,9 2,1.

Je nachdem die Farbe und der Glanz des ge-meinen Opals verschieden sind, nennt man ihn zu-weilen Wachsopal oder Pechopal.

Man findet ihn unter ähnlichen Verhältnissen,wie den edeln Opal, in Ungarn (Tokap, Eperies,Schemnih rc.); aus Rotheisensteingängen in Sach-sen (Schneeberg, Eibenstock); in Serpentin inSchlesien (Kosemiy, Domnih u. s. w.); in Bla-senräumen und auf Gängen des Mandelsteins aufIsland und den Faröern.

Er wird zu Ring- und Siegelsteinen, zu Stock-knöpfen und dergl. verwendet, und auf ähnlicheWeise wie der edle Opal verarbeitet. Im Ganzen