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dieselbe Weise wie der edle Opal bearbeitet; seineSprödigkeit erschwert jedoch seine Bearbeitung et-was. Die Form, welche er durch das Schleifenerhält, ist meist der Schnitt eo eskoclion, jedochohne Facetten. — Neuerdings wurden die mitChalzedonlagen wechselnden Halbopale, und unterdiesen besonders die weißen, mit dunkel bräunlich-rothem Chalzedon durchzogenen, zur Verfertigungvon Cameen sehr gesucht.
Der Halbopal hat keinen hohen Werth; Schön-heit der Farbe und Freiseyn von Fehlern bestim-men denselben.
5. K a ch o l o n g.
ie. tzuarr sgatlie cacliolcwA.
Der Name soll nach Blumenbach Mongoli-scher Abstammung seyn, und so viel als „schönerStein" heißen. Philipps leitet ihn von demFluffe Cach in der Ducharei ab, an dessen Ufernman ihn in losen Stücken finden soll. Früherzählte man ihn dem Chalzedon bei, auch thun dießnoch einige Schriftsteller, allgemein aber macht erjetzt eine Opalart aus.
Er kommt derb, als Ueberzug, seltener nieren-förmig vor, oft durch Riffe in verschiedener Rick-