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tung durchzogen. Bruch: flachmuschelig. Undurch-sichtig. Perlmutterglanz. Milchweiß, zuweilenin's Gelbe und Rothe; auch mit Dendriten vonMangan oder Grünerde versehen.
Er ritzt weißes Glas. Specifisches Gewicht— 2,2. Vor dem Löthrohre verknistert er anfäng-lich stark, erleidet aber sonst keine Veränderung. MitBorap schmilzt er langsam zu einer weißen Glasperle.
Bei Künstlern und im Handel kommt er unterdem Namen Kalmücken- oder Perlmutter-Achat vor.
Man findet ihn auf ähnliche Art, wie den Chal-zedon, auch meist mit diesem in dünnen Lagenwechselnd; im Maudelstein (Island, Färber, Grön-land) ; auf Brauneisenstein in Kärnthen (Hütten-berg); lose im Sande des Flusses Cach in der bu-charischen Kalmuckei.
Man verwendet den Kacholong hauptsächlich zuRing- und Halsnadelsteinen, zu Arm und Hals-schmuck, zu Pettfchaften und dergl. mehr- Diebucharischen Kalmücken sollen aus ihm Götzenbil-der und mancherlei Hausgeräthe verfertigen. —Er wird auf einer kupfernen Scheibe mit Smirgelund zwar in der Regel eu caboellon geschliffen, und