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erhält die Politur auf Scbeiben von Blei oderZinn mittelst Trippel oder Zimiasche.
Der Kacholong steht ziemlich hoch im Werth,theils wegen seiner schöne» Farbe, theils aber undnoch mehr wegen seiner Seltenheit. Denn obgleichman ihn wohl an den oben angeführten Orten öf-ter trifft, so sind doch solche Stücke, welche großgenug wären, um bearbeitet werden zu können,nicht häufig vorhanden, meist trifft man den Ka-cholong in Lagen von 1 — 4 Linien mit Ehalzedonwechselnd, selten sind Lagen von einem Zoll undmehr. Deßwegen haben Größe, Schönheit undReinheit der Farbe besondern Einfluß auf denPreis desselben.
8- Jaspopal.
Opaljaspis. Opal. laspsr Opal.
, Der Name bezieht sich auf seine Eigenthümlich-keiten, welche ihn gewissermaßen in die Mitte stel-len zwischen Opal und Jaspis. Werner führteihn zuerst als Art des letzteren auf; doch gehörter seinem Wassergehalte nach zum Opal.
Man findet den Jaspopal derb, eingesprengt,trvpfsteinartig, in knolligen und plattenförmigenMassen. Bruch: flachmuschelig. An den Kanten