2S1
2S Natrolith.
bistrolits.
Das Mineral wurde erst i» neuerer Zeit be-kannt, und erhielt von Klaproth, seines beträchtli-chen Natrongehalts wegen, jenen Namen.
Man findet ihn in nierenförmigen, traubig-und derben Massen, mit concentrischftrahliger in'sFaserige laufender Textur. Bruch: splitterig. Anden Kanten durchscheinend. Glänzend oder seiden-artig schimmernd. Gelb, isabellgelb in's Liebte,ockergelb oder blaß röthüchbraun. Die Farbe»wechseln oft in kreis- und bogenförmigen Strei»fen ab.
Er ritzt kaum das Glas, wird durch Feldspatsgeritzt. Strichpulver weiß. Specifisches Genickt— 2 , 16 . Vor dem Löthrohre zu farblosem, blasi-gem Glase schmelzbar. Bestandtheile: Natron,Thonerde, Kieselerde und Wasser, zuweilen aucketwas Eisenoxyd.
Der Natrolith wird auf Gängen im Phonolikbgetroffen in: Högau (Hohentwiel), Böhmen (Ma-rienberg bei Aussig, Hauenstein).
Man verwendet den Natrolith zu Rinnsteinen,Arm- und Halsschmuck, besonders aber zu den hye-