Verſuche
Erfinder ſey; denn es iſt mir bekannt, daß einjedweder unter ihnen ſeine Anhänger hat, dieihnen die Ehre dieſer Erſindung beymeſſen(3).Anfaͤng-
(a) Eß iſt dieſe Erfindung dem Drebbel von ſei-nen randesleuten, wie z. E. denen Herren Boͤr-have(Chem. p. 152. 156.) und Huſſchenbroͤk(Tent . Acad. del Cim. add. P. S· Ell. de phyſ. f. 946)iugeſchrieben. Fulgentzio(Nic du!. paul p. 156)giebt vor, ſte ey von einem Lehrmeiſter dem P.paul Sarpt, welcher zu ſeiner Zeit das Orakelder Republik Venedig war; allein, es brachtedie damalige Therheit es nicht anders mit ſich,als daß wan dieſem Staatskundigen alle neuenEntdeckungen ſeiner Zeit beymaaß. VincentzioViviani(Vit.(ialilaei p. 6ꝰ. wie auch Operaciaſil.Praeſ. p. 47.) haͤlt den Galiläus für den Erfin-der; allein, es iſt bekannt, eine wie nnbaͤndigeAchtung er gegen dieſen groſſen Gelehrten, wel-cher ſein Lehrmeiſter geweſen war, gehegt hat,(S. Hiſt. de! cad. des Scienc. 1703. p.169. 175.176. 1800. Man mag alſo die Sache betrachten,wie man will, ſo findet man, daß alle dieſeVorgeben blos aus der Hochachtung herrühren,welche die Schüler gegen dieſe ihre vornehmenLehrer gehegt haben; dahlngegen Sanctoxiusvon ſich ſelbſt ausdrücklich ſagt, er ſey der Er-finder der Wettergläſer,(Com. in Galen. art.Med. p. 7 36. 84 om. in A cen.. an. fen. I. p.22.8.2 90 Borellus(lee Mot. animal. IJ. prop.175 und Malpigbi(Oper. poſth. p. 1 30.) keinBedenken traͤat, ihm diere Erftadung beyzule-gen: eim Zeugniſt, welches man von Seitenweener akademischen Glieder zu Florenz , zumeſten ein 8 Schulmannes zu Padua , ebennicht in Zwrifei ziehen darf. ö