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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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16 Verſuche

chem das Waſſer gefrieret; das, was dieſe Mey-nung noch mehr beſtaͤttigen koͤnnte, iſt dieſes,daß ich einige mit Queckſilber gefuͤlte Werter-glaͤſer, die zu Amſterdam gemacht worden, undan welchen der Eispunkt bey dem 32ſten Gradeangedeutet war, bemerkt habe, welche hier beyuns zu Edimburg, einen bis zween Grade her-unter fielen, wenn man ſie entweder in den Schneeoder geſchabtes Eis, welches zu ſchmelzen be-gunnte, ſetzte.

§. 14. Ich bin aber uͤber zeugt, daß dieſerſcheindare Unterſcheid entweder von der Nach-laßigkeit derer Beobachter, oder dem fehlerhaftenInſtrument herruͤhret. Sollte der D. Cyrilliwohl Beobachtungen angeſtellet haben, ohneſein Wetterglas der aͤuſſern Luft auszuſetzen,weil es denen meiſten mehr als zu gewoͤhnlichiſt, ſolches zu thun, wenn ſie Wettertafeln ma-chen? Damit ich aber hiervon ganz vollkommenüberzeugt ſeyn und erfahren moͤchte, ob der Eis-punkt in verſchiedenen Erdſtrichen wirklich ei-nen verschiedenen Grad der Kaͤlte erforderte;ſo verfertigte ich, unter einer Breite von 56 Gra-den und o Minuten, zwey Wetterglaͤſer mitQueckſilber, und bath einen von meinen Freun-den, daß er zwey andere zu London machen ſollte,welches unter der Breite von a1 Graden und 32Minuten liegt. Wir nahmen beyde den Eis-punkt an, indem wir unſere Wetterglaͤſer ent-weder mit Schnee, oder eben aufthaueriſe