mit den Wetterglaͤſern. 17
Eiſe umgaben, und nachdem wir ſie mit einan-der vertauſcht hatten, ſo ſuchten wir abermal,einer an des andern ſeinem Wetterglaſe, aufeben die Weiſe im Schnee oder aufthauendemEiſe, den Eispunkt, und fanden unter unſernbeyderſeitigen Beobachtungen nicht den gering-ſten Unterſcheid(). Wenn nun wuͤrklich einUnterſcheid des Grades der Kaͤlte von dem Eis-punkte in verſchiedenen Erdſtrichen ſtatt faͤnde,ſollte derſelbe unter einer verſchiedenen Breitevon beynahe s Graden nicht merklich gewordenſeyn? Das Queckſilber aber ſteigt jederzeit aufeinen gewiſſen Punkt, wenn man das Wetter-glas entweder in den Schnee oder aufthauendesEis ſetzet jenes mag im Winter oder Sommer,zu einer kalten oder warmen Zeit, oder auchunter einer jeglichen Schwehre des Luſtkreiſes,gemacht werden, unter welcher man will. Wor—aus ich denn die Folge ziehe, daß der Eispunktbeſtaͤndig einen gewiſſen beſtimmten und unver—änderlichen Grad der Kaͤlte erfordere; ja, daßdieſer Punkt genauer beſtimmet ſey, als dervor das ſiedende Waſſer, und jener daher zu
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() Nach dieſen Verſuchen habe ich deren nochmehrere zu Londen und Paris unter einer Brei-te von 4 Graden und 50 Minuten gemacht,auch zu Dijon unter der Breite von 47 Graden20 Minuten; und habe gefunden, daß der Eis-punkt an allen dieſen Orten gleichen Grad derKaͤlte habe. Weswegen denn eben nicht zuzweifeln iſt, daß dieſes allenthalben ſo ſey.