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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 27

diejenigen Wetterglaͤier, welche die kleinſten Ku-geln und Rohren haben, die beſten; obgleichder Herr von eau nuͤr(a) das Gegentheilbehauptet. Ich habe deren aus Oaarroͤhrchengemacht, welche ſo genau mit einander uͤberein-ſtimmeten, als man es nur von dieſen Inſtru-menten erwarten kann.

2. Iſt aber vr Eispunkt an dem reau-muͤrſchen Wetterglaſe nicht genau beſtimmet,ſo kann man ſolches von dem mit mehrermRechte ſagen, welcher den Grad der Hitze desſiedenden Waſſers zeigt. Denn, wenn mangleich ein mit Waſſer gefuͤlltes Wetterglas inflieſſendes Zinn ſtellete, ſo wuͤrde das Waſſerkeinen ſtaͤrkern Grad der Hitze erlangen, alswenn es kochte, ſo ſtark es ſich auch beweget,viel weniger den Grad der Hitze des flieſſendenZinnes. Eben die Bewandniß hat es auchmit einem ſolchen Inſtrumente, welches mitWeingeiſte gefuͤllet iſt, in welchem dieſer niemalseben den Grad der Hitze des kochenden Waſſersbekommen wird, er mag ſo ſtark ſieden, als erwill. Mithin behauptet der Herr Reaumuͤrvon ſeinen Wetterglaͤſern einen ſolchen Grad derHitze, den ſie gar nicht einmal haben koͤnnen;und der Unterſcheid iſt gewiß von keinen gerin-gen Folgen. Denn ich habe gefunden, daß dergroͤſſeſte Grad der Hitze bey dem wohl rektifteir-ten

(a) Mem deb Acad. des Scienc. ann. 1730 p. 650.656. 659.