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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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28 Verſuche

ten Weingeiſte den 1=5ſten Grad des fahrenhelt-ſchen Wetterglaſes nicht uͤberſteigt, in welchemdas Queckſilber durch die Hitze des kochendenWaſſers 3 Grade hoͤher ſteiget, und der ge-meine Brandtwein hoͤchſtens den goſten Gradeben dieſes Wetterglaſes erreichet So weitiſt es alſo gefehlt, daß alle Arten fluͤßiger ſpiri-tueuſer Weſen, wenn ſie in ſiedendes Waſſer ge-ſtellet werden, wie der Herr Reaumuͤr glaubt,einen gleichen oder eben den Grad der Hitze er-langen ſollten, den das kochende Waſſer hat,mit welchem ſie umgeben ſind. Wenn wiralſo annehmen, daß die groͤſſeſte Hitze des reau—muͤrſchen Wetterglaſes 180 Grade des fahren-heitſchen ſey; ſo betraͤgt der Irrthum 32 Grade.

§. 22. Waͤren aber gleich die Wetterglaͤ-ſer mit dem Weingeiſte ſo vollkommen, alsman ſie nur machen koͤnnte, ſo iſt doch die Weite,nach welcher ſie ſich ausbreiten koͤnnen, zu ſehrgering, als daß man ſte zu einem allgemeinenMaaſſe brauchen koͤnnte. Denn unter allenfluͤßigen Weſen iſt der Weingeiſt dasjenige,welches am erſten anfaͤngt zu ſieden, und ob esgleich noch immer fluͤßig bleibt, wenn es gleicheinen ziemlich ſtarken Grad der Kaͤlte angenom-men hat; ſo glaube ich doch, aus einigen Er-fahrungen mit Grunde ſchlieſſen zu koͤnnen, daßſeine fernere Zuſammendruͤckung nicht gleichfoͤr-mig oder ordentlich geſchiehet; und man weißja uͤber dieſes, daß wehrend der Zeit, da ſichdie