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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 29

die Glieder der franzöͤſiſchen Academie zu Tor-naͤo neben den Nordpolcirkel aufhielten, derWeingeiſt in ihren Wetterglaͤſern, wegen dergroſſen Kalte, einfrohr(0.

d. 23. Was ſoll es nun vor ein fluͤßigesWeſen ſeyn, welches wir bequem zu der Ver.fertigung derjenigen Wetterglaͤſer gebrauchenwollen, welche wir feſtſetzen wollen? Denn dieLuft, das Oel , die geiſtigen fluͤßigen Weſen,und, wegen noch wichtigerer Urſache, das Waſ-ſer haben wir ſchon verworfen; mithin iſt weiternichts uͤbrig, als das Queckſilber. Dieſes be-wegt ſich ſehr ſchleunig, es wird auch eher heißund wieder kalt, als irgend ein bekannter fluͤßi-ger Koͤrper;(welches ich ſowohl behauptenkann, wenn es mit dem Waſſer, als Oele undfogar Weingeiſte, verglichen wird). leberdieſes ſo gefriert es bey allen denenjenigen Gra-den der allerheftigſten Kaͤlte nicht, die man nurbisher beobachtet hat; ehe es aber zum kochenkommt, kann es einen ſehr hohen Grad der Hitzeannehmen, und wenn es wohl rektificirt iſt, ſohangt es ſich ganz und gar nicht an das Glas.Der Herr Halley(b), welchem nur einige vondieſen Eigenſchaften bekannt waren, dachte, dasQueckſilber wuͤrde zu Wetterglaͤſern ſehr gut ſenn,wenn es nur mehr ausdehnende Kraft haͤtte;allein dieſe Schwuͤhrigkeit, welche man ſich vor-

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(0 S. Maupertui Tigure de la Terre. p. 58.) Phülol. Tranſ. abr. II. 5. 30