mit den Wetterglaͤſern. 31
Theile getheilet waͤre; wie uns dieſes der HerrBoͤthave und Herr Muſſchenbroͤck berich-tet; und der unterſte Grad, mit Null bezeich-net, iſt derjenige, zu welchem das Queckſilberin einer ſehr heftigen Kaͤlte herunter ſteiget,und welcher durch die Kunſt vermittelſt einerVermiſchung von ammoniſchem oder Seeſalzeund Schnee oder zerſtoſſenem Eiſe, mit welcherVermiſchung man die Kugel umgiebt, erhal-ten wird.
Setzt man eben dieſe Kugel in den Schneeoder aufthauendes Eis, ſo betraͤgt die Quanti-taͤt, um welche ſich das Queckſilber ausdehnet,32 ſolcher Theile, deren die Kugel 11124 hat,und man theilet den Raum, welcher zwiſchendem Punkte, wo das Queckſilber ſtille ſtehet,und dem, der mit Null bezeichnet worden, be-findlich iſt, in 32 gleiche Theile oder Grade(a).
Setzt man nun nachher das Wetterglas indas kochende Waſſer, und der Druck des Luft-kreiſes zeigt den geſuchten Punkt(b), ſo betraͤgtdie Ausdehnung des Queckſilbers 212 eben ſol-cher Theile, und man theilet den Raum zwi-ſchen dem Punkte, wo er ſtehen bleibet, unddem, welcher den 32ſten Grad andeutet, in 180gleiche Theile oder Grade(). Wenn nun die
Roͤhre
(a) Fahrenheit, Philof. Tranf. abr. VI. 2. p. 52(0) F. 9.
C Fahrenbeit, Philoſ. Tranſ. abr, VI. 2. p- 18. 58