mit den Wetterglaͤſern. 53
zu machen. Es iſt uns uͤbrigens leicht, denGrund der Vergleichung ihres Wetterglaſes,aus den eignen Worten dieſer Socictaͤt herzu—leiten. Denn es heißt an dem angezeigten Or-te 4a), daß, wenn man die Kugel in ſchmelzen-den Schnee ſetzt, ſo ſteigt das fiußige Weſen8, 2 Zolle uͤber den erſten Grad der Eintheilung;wird aber eben die Kugel von jemandem in dieHand genommen, oder umher mit der Handeines Menſchen beruͤhret, o ſteigt das fluͤßigeWeſen auf 22, 2 Zolle, und der Zwiſchenraumiſt in Jolle und Zehentelzolle cingetzellet. Uebri-gens habe ich gefunden, daß die Waͤrme des-jenigen, welcher das Wetterglas gemacht batte,mit dem 97ſten Grade des fahrenheitſchen Wet-terglaſes uͤbereinſtimmete. Woraus denn dieuͤbrige Vergleichung, wie ſolches aus N. I. XV.erhellet, leicht hergeleitet werden kann.
6. 15. Es giebt auch noch viele andereWetterglaͤſer, mit welchen man Verſuche ange-ſtellet hat; ſie ſind aber dergeſtalt ſchlecht einge-richtet, beſchaffen und beſchrieben, daß man kei-nen Nutzen aus ihnen ziehen kann. So gutund nuͤtzlich ſie alſo ihren ehemaligen Beſitzernimmer geweſeu ſeyn mogen; ſo ſind ſie in Be-ziehung auf uns, nicht auders anzuſchen, alsob ſie niemals da geweſen waͤren.
D 3 Anmer-
(2) Edimb. Med. Eſſ. I. p. 8.