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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 53

zu machen. Es iſt uns uͤbrigens leicht, denGrund der Vergleichung ihres Wetterglaſes,aus den eignen Worten dieſer Socictaͤt herzu—leiten. Denn es heißt an dem angezeigten Or-te 4a), daß, wenn man die Kugel in ſchmelzen-den Schnee ſetzt, ſo ſteigt das fiußige Weſen8, 2 Zolle uͤber den erſten Grad der Eintheilung;wird aber eben die Kugel von jemandem in dieHand genommen, oder umher mit der Handeines Menſchen beruͤhret, o ſteigt das fluͤßigeWeſen auf 22, 2 Zolle, und der Zwiſchenraumiſt in Jolle und Zehentelzolle cingetzellet. Uebri-gens habe ich gefunden, daß die Waͤrme des-jenigen, welcher das Wetterglas gemacht batte,mit dem 97ſten Grade des fahrenheitſchen Wet-terglaſes uͤbereinſtimmete. Woraus denn dieuͤbrige Vergleichung, wie ſolches aus N. I. XV.erhellet, leicht hergeleitet werden kann.

6. 15. Es giebt auch noch viele andereWetterglaͤſer, mit welchen man Verſuche ange-ſtellet hat; ſie ſind aber dergeſtalt ſchlecht einge-richtet, beſchaffen und beſchrieben, daß man kei-nen Nutzen aus ihnen ziehen kann. So gutund nuͤtzlich ſie alſo ihren ehemaligen Beſitzernimmer geweſeu ſeyn mogen; ſo ſind ſie in Be-ziehung auf uns, nicht auders anzuſchen, alsob ſie niemals da geweſen waͤren.

D 3 Anmer-

(2) Edimb. Med. Eſſ. I. p. 8.