mit den Wetterglaͤſern. 57
der Vergleichung des deliſleſchen Wetterglaſesmit dem fahrenheitſchen, voraus, daß dieGrundflaͤchen der Roͤhren ſich zu einander ver-halten, wie die Groͤſſen der Kugeln.
Mit dem newtonſchen Wetterglaſe hat eseine andere Bewandtniß: denn das Leinoͤl, mitwelchem es gefuͤllet wird, dehnt ſich durch einengleich ſtarken Grad der Waͤrme mehr aus, alsdas Queckſilber. Mit in kann man in der ge-nauen Vergleichung dieſes Wetterglaſes mitdem fahrenheitſchen, nicht annehmen, daß dieVermehrungen der Ausdehnung, welche in denbeyden fluͤßigen Weſen erhalten werden, undzwar durch einen gleich hoͤhern Grad der Waͤr-me, mit dem körperlichen Inhalte derer fluͤßi-gen Weſen in gleicher Verhaͤltniß ſtehen.
Laßt uns zwey gleiche Wetterglaͤſer anneh-men, deren eins nach der fahrenheitſchen Art,mit Queckſilber, das andere aber, wie es New-ton haben will, mit Lenoͤle gefuͤllet iſt, ſo, daßdie koͤrperlichen Inhalte dieſer beyden fluͤßigenMaterien, unter welchen ſie in die Glaͤſer ein-geſchloſſen worden, einander gleich ſind: daserſtere dieſer beyden Wetterglaͤſer mag A, dasandere h heiſſen.
Es verhaͤlt ſich alſo der Raum, welchendas Queckſilber in dem Glaſe 4 bis an denEispunkt einnimt, zu dem Raume, welchen esbis an den Punkt des kochenden Waſſers erfüͤl-
D 5 let,