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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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56 Verſuche

uͤber dieſes in denen Wetterglaͤſern„ die mid ver;ſchiedenen fluͤßigen Weſen erfuͤllet ſind, dieſeHoͤten nicht nur nach der Verhaͤltniß der ver-ſchiedenen Grade der ausdehnenden Kraft dieſerungleichen fluͤßigen Materien, oder Verſchie-denheit der Staͤrke, mit welcher ſie durch dasZunehmen der aͤuſſern gegebenen Waͤrme, aus-gedehnet werden; ſondern auch nach der Ver-haͤltniß der mehrern oder wenigern Gleichfoͤr-miakeit, die ſie in ihrem Zunehmen der Aus-dehnung beobachten, ſich aͤndern. Ich habealſo dafuͤr gehalten, daß es nicht undienlich ſeynwürde, diejenigen Bedingungen genau aus ein-ander zu ſetzen, und ſie zu unterſuchen, welchein dieſem Verfahren angenommen werden, undauszumachen, wie weit ſie in einem Nqlichenbeſondern Falle ſtatt finden.—

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Weil das deliſleſche Wetterglas mit eben

dem fluͤßigen Weſen erfuͤllet iſt, als das fah-renheitſche; ſo werden ſich die Vermehrungender Ausdehnung, darch einen gewiſſen Gradder Waͤrme der auſſern luft, in beyden, wie dieRaume dieſer flußigen Weſen verhalten: folg-lich verhalten ſich auch die fluͤßigen Cylinder, diein beyden Roͤhren in die Hoͤtze ſteigen, wenn dieWaͤrme um einen gewiſſen Grad zunimt, wiedie Groͤſſe der beyden Kugeln. Und, wennman annimt, daß beyde Roͤhren einerley Hoͤhehaben; ſo verhalten ſich ihre Grundflächen, wiedie Inhalte der Kugeln. Man ſetzt alſo, beyder