mit den Wetterglaͤſern. 61
dehnung des Weingeiſtes, von der Verhaͤltnißzwiſchen den zunehmenden Graden der Ausdeh-nung des Queckſilbers, merklich verſchieden.Wenn nun alſo gleich die in dem vorhergehen-den Falle erwehnten Umſtaͤnde der Roͤhren undKugeln, ſtatt fanden; ſo koͤnnten doch die in denRoͤhren, von jedweden verſtaͤrkten Grade derWarme erhobenen fluͤßigen Cylinder, nicht gleichhoch ſeyn.
Zum Beweiſe dieſes wollen wir, ein mitWeingeiſte gefuͤlletes Wetterglas annehmen,welches nach der Vorſchrift des Herrn von Re-aumuͤr gemacht iſt, ſo, daß der von der ſtaͤr-kern Waͤrme in der Roͤhre gehobene Cylinder,welcher zwiſchen dem Eispunkte und dem ſtaͤrk-ſten Grade der Hitze des Weingeiſtes enthalten,eben ſo hoch iſt, als der in dem fahrenheitſchenWetterglaſe durch eben den verſtaͤrkten Gradder Hitze gehobene Cylinder; welches denn, wiewir ſolches bereits bey dem newtonſchen Wetter-glaſe erinnert haben, alſo ſeyn wird, wenn ſichdie Grundflaͤchen der Cylinder verhalten, wiedie aus den verſchiedenen Graden der Ausdeh-nung des Weingeiſtes und Queckſilbers und deskoͤrperlichen Inhaltes der Kugeln zuſammengeſetzte Verhaͤltniß, oder, welches eben das iſt,wie die aus der Verhaͤltniß wie 800 zu 133(a)und des koͤrperlichen Inhaltes der Kugeln, zu-ſammen geſetzte.
Nun
(2) Verſ. I. 5. 19. 24.