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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 67

eines Korpers erwieſen worden iſt, der ſich nichtin einem ganz leeren Raume bewegt, ſondernwelchem eine fluͤßige Materie, wehrend ſeinerBewegung, nach dieſem Geſetze wid erſteht, er-wieſen worden iſt(a).

§. 4. Dieſes ſinnreiche Verfahren, kanndarzu dienen, diejenigen ſtarken Grade der Waͤr-me zu beſtimmen, welche die gewohnlichen Wet-terglaͤſer nicht ertragen koͤnnen; man muß ſichaber vor ſehen, daß man ſie nicht ſo ſchlecht hinund ohne alle Einſchraͤnkung annimt. Denndiejenige Hypotheſe, welche hier zum Grundeliegt, iſt mehr mathematiſch als phyſiſch, undder Weg, welchen die Natur geht, iſt nicht alle-mal der regelmaͤßigſte. Die Hitze nimt auchwirklich nicht genau in eben der Verhaͤltnißab, wie man es hier vorausſetzt: denn haͤtte die-ſes ſeine Richtigkeit, ſo waͤre die Zeit der Er—kaͤltung unendlich groß(b); da wir vielmehrwahrnehmen, daß dieſe Zeit ihre beſtimmteGroͤſſe hat und bald laͤnger bald kuͤrzer iſt, jenachdem nemlich der Grad der Hitze, die Maſſe,Dichtigkeit und andere Umſtände des erhitztenKoͤrpers, wie auch die Luft oder das fluͤßige We-

ſen, iu welchem er ſich befindet, verſchieden ſind.9. 7 Wehrend der Zeit der Erkaͤltungnun wird der erhitzte Koͤrper anfaͤnglich von dem-jenigen Theile des fluͤßigen Weſens umgebenE 2 der() Newton ebend. Prop. 2. Varignon, Mem.

de T Acad. des Science. ann. 1707. p. 504.

( S. Varignon, ebend. p. 507. 109.