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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 79

daß ſie das Wetterglas ertragen konnte; ſo kannman z. E. den Grad der Hitze eines gluͤendenEiſens, oder andern ſehr erhitzten Koͤrpers, fin-den. Mithin kan man ſich dieſes jetzt ebenbeſchriebenen Verfahrens in dem Falle bedienen,da der erhitzte Koͤrper von einer ziemlichen Dicke,und die aͤuſſere Luft in der Ruhe iſt; des er-ſtern(a) aber, wenn der Koͤrper nicht ſonder-lich dick und dabey der aͤuſſern Zugluft oder demWinde ausgeſetzt iſt.

§. 12. Wir haben im vorhergehenden ge-ſehen, wie bey der anhaltenden Erkaͤltung derKoͤrper, die in jeglichen Augenblicken verlohre-nen Qualitaͤten oder Grade der Hitze, immernach und nach, und zwar ziemlich regelmaͤßig,ſo lange abnehmen, bis der Koͤrper eben denje-nigen Grad der Waͤrme oder Kaͤlte erlanget hat,in welchem ſich dasjenige fluͤßige Weſen, wie z.E. die aͤuſſere Luft oder das Waſſer befindet,mit welchem er umgeben iſt. Mit der anhal-tenden Waͤrme oder Erhitzung hat es dieſe Be-wandtniß nicht. Denn der Herr Muſſchen-broͤk(b) hat uns gleichfalls, was dieſen Punktanlanget, einige ſehr ſinnreiche Verſuche gelie-fert, aus welchen er die Folge ziehet, daß dasJunehmen der Warme bey den Koͤrpern, oderderen Erhitzung, nicht gleichfoͤrmig geſchiehet,ſondern in den erſten Augenblicken viel geringeriſt,

(20. 9. NG) Tent. Exp. Acad. Cim. add. II. p. 24 28.344.