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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 81

jenigen Koͤrper, welche die metzreſte Maſſe ha-ben, auch mehr Zeit erfordern, entweder erhitztzu werden, oder zu erkalten, als diejenigen, wel-che weniger Maſſe haben, oder auch, daß dieerſtere den Grad der Witterung des aͤuſſern fluͤſ-ſigen Weſens, in welchem ſie ſich befinden, eherannehmen, als die letztern. Denn“, ſagt derCanzler Baco, je weniger Maſſe ein Koͤrper“hat, deſto eher wird er erhitzt, und nimt den“Grad der Waͤrme oder Kaͤlte desjenigen fluͤßi“gen Weſens an; das ihn umgiebt().“— In-deſſen aber iſt es nicht ſo leicht auszumachen,“nach was fuͤr einer Verhaͤltniß dieſes geſchie-het. Ich will indeſſen dasjenige anfuͤhren, wasder Herr Newton von der Sache ſagt, undwo er ſich folgender maaſſen verlauten laͤſſet:Eine groͤſſere oder dickere Kugel behaͤlt die Waͤr-me laͤnger, als eine kleinere, und zwar in der“Verhaͤltniß derer Durchmeſſer beyder gegen“einander. Denn in dieſer Verkaͤltniß iſt ihre“Flaͤche, nach welcher Groͤſſe ſie durch die auf ſie“wuͤrkende Luft erkaͤltet, um deſto kleiner, in“Betracht der Materie nehmlich, die ſie ein“ſchließt.— Indeſſen vermuthe ich, daß es“noch andere Urſachen giebt, die wir nicht wiſſen,“welche aber machen, daß das Anhalt. n der Waͤr.me in einer geringern Verhaͤltniß vermehret“wird, als die zwiſchen den Durchmeſſern iſt:“und ich wuͤnſche, daſt man dieſe Verbaltniß“durch Verſuche beſtimmen moͤchte.“

F 9. 15

(a) Nov. Org. II.§. 48.