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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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Verſuche

g. 15. Um nun dem Verlangen dieſes groſ-ſen Mannes nachzuleben, ſo habe ich einige Ver-ſuche angeſtellet, welche ich mir vorgeſetzt hatte,weiter zu treiben, wenn es meine Geſchaͤfte ge-ſtattet haͤten. Ich glaube aber, mit Grunde,aus denen, die ich gemacht habe, ſchlieſſen zukoͤnnen, daß der Herr Newton Recht habe,wenn er behauptet, dergleichen Koͤrper behiel-ten die Waͤrme nach der Verhaͤltniß ihrer Durch-meſſer. Was aber den Zweifel anbetrift, dener macht, indem er vermuthet, es moͤchte beygroſſen Koͤrpern dieſe Verhaͤltniß vielleicht gerin-ger ſeyn, als die zwiſchen ihren Duechmeſſern;ſo glaube ich eben nicht, daß derſelbe ſattſamgegruͤndet ſey. ö

§. 16. Ich habe zu dem Ende zwey Ge-faͤſſe von Porcelain und beynahe gleicher Geſtaltgenommen, deren erſteres, welches ich A nen-nen will, noch einmal ſo hoch war, auch umeben ſo viel weiter, als das zweyte, welches Bheiſſen mag; ſo, daß in jenem achtmal ſo vielfluͤßiges Weſen Raum hatte, als in dieſem.Beyde fuͤllete ich mit Waſſer und erhitzte daſ-ſelbe in ihnen gleich ſtark, daß die Wetterglaͤſer,die ich in das eine ſo wohl als in das anderehineinſetzte, den 11aten Grad zeigten. Hieraufſetzte ich ſie an einem Ort, wo die Luft einen klei-nen Zug hatte, die dergeſtalt temperirt war, daßdas Wetterglas ohngefaͤhr den 48ſten oder 49ſtenGrad zeigte. Da ich denn wehrend der Abkuͤh-lung folgende Beobachtungen machte.

Grade