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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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84 Verſuche

und von dieſer Urſache ruͤhret derjenige Unter-ſcheid von einer Minute her, welcher in dem letz-tern Verſuche, zwiſchen den Zeiten der Beobach-tung und der Theorie, bemerkt wird. In demerſtern Verſuche zeigte ſich bey den erſten Gra-den der Waͤrme gleichfalls einiger Unterſcheid,welcher aber nicht ſo merklich war. Wenn wiralſo eine Vergleichung zwiſchen der Beobach-tung und Theorie anſtellen, ſo finden wir eineſolche genaue Uebereinſtimmung unter ihnen,welche um deſto mehr zu bewundern iſt, je weni-niger man ſie in den Verſuchen erwartet, in wel-chen die Unvollkommenheit der Inſtrumentenallemal der mathematiſchen Genauigkeit im We-ge ſtehet. Es wurde auch in der That der aller-geringſte Fehler, welcher in der Verfertigungeines Wetterglaſes begangen wuͤrde, oder diemindeſte Nachlaͤßigkeit im Beobachten, wennes auch nur den vierten Theil eines Grades be-truͤge, ſchon einen gar merklichen Unterſcheidzwiſchen der Beobachtung und Theorie geben.

Nachher habe ich auch Verſuche mit groͤſ-ſern Korpern angeſtellet, und welche noch merk-licher von einander verſchieden waren. Ich fuͤl-lete alſo zwey andere Gefaͤſſe mit Waſſer an,deren eins 27 mal groͤſſer war, als das andere.Mithin verhielten ſich ihre Durchmeſſer gegeneinander wie 3 zu 1. Da ich denn ihre Erkaͤl-tung ſolgender maaſſen bemerkte.

Grade