84 Verſuche
und von dieſer Urſache ruͤhret derjenige Unter-ſcheid von einer Minute her, welcher in dem letz-tern Verſuche, zwiſchen den Zeiten der Beobach-tung und der Theorie, bemerkt wird. In demerſtern Verſuche zeigte ſich bey den erſten Gra-den der Waͤrme gleichfalls einiger Unterſcheid,welcher aber nicht ſo merklich war. Wenn wiralſo eine Vergleichung zwiſchen der Beobach-tung und Theorie anſtellen, ſo finden wir eineſolche genaue Uebereinſtimmung unter ihnen,welche um deſto mehr zu bewundern iſt, je weni-niger man ſie in den Verſuchen erwartet, in wel-chen die Unvollkommenheit der Inſtrumentenallemal der mathematiſchen Genauigkeit im We-ge ſtehet. Es wurde auch in der That der aller-geringſte Fehler, welcher in der Verfertigungeines Wetterglaſes begangen wuͤrde, oder diemindeſte Nachlaͤßigkeit im Beobachten, wennes auch nur den vierten Theil eines Grades be-truͤge, ſchon einen gar merklichen Unterſcheidzwiſchen der Beobachtung und Theorie geben.
Nachher habe ich auch Verſuche mit groͤſ-ſern Korpern angeſtellet, und welche noch merk-licher von einander verſchieden waren. Ich fuͤl-lete alſo zwey andere Gefaͤſſe mit Waſſer an,deren eins 27 mal groͤſſer war, als das andere.Mithin verhielten ſich ihre Durchmeſſer gegeneinander wie 3 zu 1. Da ich denn ihre Erkaͤl-tung ſolgender maaſſen bemerkte.
Grade