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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. ro

behalten, dieſelbe im Waſſer aber viel eher ver-liehren, in dem Queckſilber aber am allerge-ſchwindeſten. Und es ſcheint, um wie viel das“Waſſer dichter iſt, als die Luft, um eben ſo viel“geſchwinder werde auch das Eiſen in dem ers“ſtern abgekuͤhlet, als in dem letztern; nehmlichgo mal geſchwinder in dem Waſſer, als in“der Luft; und 14 mal geſchwinder in dem Queck:ſilber, als im Waſſer.

§. 22. Allein, es iſt keiner von dieſen an-genommenen Satzen wahr; ſondern die Zeitender Abkuhlung in verſchiedenen fluͤßigen Weſen,in welchen ſich die Korper befinden, ſind beyweitem nicht ſo ſehr ver ſchieden, als man es glaubt.Die Zeit alſo, welche erfordert wird, wenn ſichz. E. ein Koͤrper in dem Waſſer abkuͤhlt, iſt unge-fahr der 8te Theil von der Zeit, da er in der Luftabgekuͤhlet wird; anſtatt, daß ſich jene zu dieſerwie 1 zu 8 o, als es die Theorie erfordert, ver-halten ſollte. Die Zeit aber, in welcher ſich der-ſelbe in dem Queckſilber abkuͤhlet, anſtatt daßſie der rate Theil von ſeiner Abkuhlung in demWaſſer betragen ſollte, iſt von dieſer ſo wenigunterſchieden, daß der Unterſcheid, vermoͤgederjenigen Verſuche, die ich dieſer halb angeſtel-let habe, nicht uͤber 2 Secunden betraͤgt.

Denn ich ließ zuerſt in der Luft, daraufin dem Waſſer, und nachher in dem Queckſilber,welche drey flüßigen Weſen einen gleichen Gradder Witterung hatten, ein kleines Wetterglas,

8 5 welches