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durch eine jedwede Art der Waͤrme, deren ver-ſchiedene Grade nur mit den mannigfaltigenAusdehnungen uͤbereinkommen, die Koͤrper aus-dehnete.
§. 6. Wo ſoll man aber den Anfang detWärme ſetzen, oder die allerſtaͤrkſte JZuſammen-druͤckung der Korper, und die Grenzen zwiſchender Waͤrme und Kalte? Es ſcheinen uns aberviele Dinge, bey dem erſten Anſehen, fremd,nachdem ſie aber reiflich uͤberlegt und betrach-tet werden, und man die Vorurtheile abgelegethat, ſo beginnen ſie uns geläufig und leicht zuwerden, endlich aber zweifelt man an der Wahr-heit der ſelben im geringſten nicht mehr. Manglaubt es ſo ziemlich durchgehends, daß in demAugenblicke, da das Waſſer zu frieren beginnet,es durchaus von aller Waͤrme befreyt wuͤrde, undeben daher ganz vollkommen kalt ſey: und diesſes iſt die Urſache, weswegen viele Naturkuͤn-diger dieſen Zeitpunkt, obgleich ſehr irrig, alsden Anfang der Waͤrme betrachtet haben. Wennman aber erweget, daß verſchiedene fluͤßige We-ſen, wie z. E. geſchmolzen Wachs oder Talch,Oel, Wein, Brandtwein, ihre Fluͤßigkeit ver-liehren, und ſie nachher, wenn ſie einmal fluͤſ-ſig zu ſeyn, aufgehoͤret haben, immer einen hoͤhernund hoͤhern Grad der Kaͤlte annehmen koͤnnenzſo wird man ſich gar nicht wundern, daß es mitdem Waſſer eben dieſe Bewandtniß habe, unddaſſel-
(Ebenbaſ. pag. 189. 196 ete.