mit den Wetterglaͤſern. 111
von allerley Sorgen und Geſchaͤften befreyet!bin.— Mithin iſt es genug vor mich,“daß ich die Natur der Warme, ihre Quanti-tat, und denjenigen Zuſtand, in welchen ſie“die Körper verſetzt, zwar nicht klar und deutlich“ſondern nur ziemlich ſchwach und undeutlich,“betrachte, weil ich ſo wenig den unendlich viel-fachen Unterſcheid der Wärme, in Betracht“ihrer Kraft, und Quantität, als die Verſchie“denheiten und Dichtigkeiten der Materie ein-ſehen kann; ſondern von allen dieſen Dingen nur“blos einige ziemlich verworrene Begriffe. habe.
95. 4. Der Canzler Baco ſcheinet die Na-tur der Waͤrme mit einer ganz beſondern Auf-merkſamkeit betrachtet zu haben: denn ſeineTheorie 4e Forma Calidi(a) iſt ein gar vor-zuͤgliches Beyſpiel, wie philoſophiſche Materienabgehandelt werden muͤſſen. Er thut in dieſemſeinem Werke dar, daß unter der Waͤrme, auſ-ſer ihrer verſchiedenrn Staͤrke, Dauer und ei-niger anderer zufaͤlliger Eigenſchaften, welchealle von einerley Art ſind, kein Unterſcheid iſt.
§. 5. Des Sanktorius Wetterglas, wel-
ches ohngefaͤhr um dieſe Zeit erfunden iſt, zeig-te deutlich, daß alle Arten der Waͤrme die Luftausdehneten, und man beobachtete bald daraufeben dieſe Wirkung in denen uͤbrigen fluͤßigenWeſen. Endlich bewies man unwiderſprechlich,daß auch ſo gar die allerdichteſten Korper,dur
(4) Nor. Orig, II. J. 1a. 13. 18. 20.