114 Verſuche
obachtet hat, wie der Herr Boͤrhave() zuglauben ſcheint, wenn er behauptet(by, ob witgleich nicht wiſſen, auf was vor ein Zeugniß erſich gruͤndet, es ſey dieſes die groͤſſeſte Kalte,welche man im Winter 1709 in Island beob-achtet haͤtte. Denn es iſt bekannt, daß manin den gemaͤßigten Erdſtrichen, oder welchedoch viel waͤrmer waren, als Island , eine ebenſo groſſe, wenigſtens beynabe ſo greſſe Kalte,bemerket hat. So ſtieg z. E das Queckſilber,zu Germanopolis in Pen ſilvanien, welchesunter dem Joſten Grade liegt, wegen der Kaͤlteim Jahre 732, bis auf den rten Grad berun—ter(e); zu Paris in den beruͤhmten Winternder Jahre 1700 und 1716, auf den sten Gradd); zu Ceyden 7 auf 5 Grad(e); und zuUtrecht noch einen Grad weiter herunter(f);zu London war die Kaͤlte in den Jahren 1509und 1231, eben ſo groß, als die, welche durcheine Vermiſchung von Schnee und Salz erhaltenwird(g); eben ſo hat der Herr Roͤmer(b) zu
Coppen-
(2) Chem. I. p. 162. 164. 166. 309. 400. 593.(b) Ebend. p. 188. 166. 174.
(e) Act. Berol· Cont. IV. p. 130.
(d) Mem de! Acad. des Science. ann. 1710. p. 186.
1717. p 3.te) Poerh. Chem. I. p. 158.(J Nluſlehtenbr. J ranſ. Philoſ. 425. p. 309.() Derham, Thiloſ. Tranſ. abr. IV. 2. p. 113. VI.2. P. 30.(h) Boerh. Chem. I. pag. 720.