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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 121

den 97 ſten oder 98 ſten Grad, das iſt, 6s oder66 Grade uͤber eben denſelben Eispunkt. Mit-hin verhaͤlt ſich die Ausdehnung von dem Eis-punkte bis zu dem Punkte des kochenden Waſ-ſers, zu der Ausdehnung von eben dem Eis-punkte bis zu dem Punkte der menſchlichenWaͤrme, wie 180 zu 65, das iſt, wie 2, 73zu 1: welches etwas weniger iſt, als die Ver-haͤltniß 3 zu 1. Die zu dieſen Ausdehnungengehoͤrigen Grade der Waͤrme aber ſind nicht ineiner ſo groſſen Verhaͤltniß: denn, wenn wirannehmen, daß die Vermiſchung von Eis undSalpetergeiſt, des Herrn Jahrenheit, oderder Grad— 40, der erſte Grad der Waͤrmeſey, ob man gleich Urſache hat, zu glauben,daß eben dieſer Terminus noch viel weiter unteniſt; ſo werden wir finden, daß die Hitze des ko-chenden Waſſers ſich alsdenn zu der Hitze einesMenſchen, wie 212—+ 40 zu 98- 40, dasiſt, wie 292 zu 138, oder 1, 83 zu m verhalte:welches denn nicht voͤllig ſo viel iſt, als wie 2zu 1. Wer haͤtte nun wohl, ehe wir dieſe Un-terſuchung anſtelleten, geglaubt, daß die Hitzedes kochenden Waſſers, durch welche doch ſoviele Koͤrper muͤrbe gemacht werden koͤnnen,nicht vollig noch einmal ſo ſtark ſey, als dieWaͤrme des menſchlichen Koͤrpers? Aus ebendieſem Grunde nun wird ſich die Hitze einesgluͤenden Eiſens, ſtatt deſſen, daß ſie 10 oder12 mal ſo groß ſeyn ſollte, als der Grad der95

Hitze