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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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mit den Wetterglaͤſern. 145

ches alle Umſtaͤnde ſind, die zu den Wuͤrkungender Waͤrme und ihrer Veraͤnderung nicht wenigbeytragen. Ja ich zweifle, ob ohne eine ge-naue Betrachtung aller dieſer Dinge, die Waͤr-me der Sonne gehoͤrig empfunden werden kann.Denn wir erfahren, daß die ſtaͤrkſten Gradeder Sonnenhitze allemal an den niedrigſten Or-ten, und welche mit Anhoͤhen umgeben ſind,bemerket werden; und wenn man auf den Gi-pfel eines erhabenen Berges ſteigt, einem zufriehren beginnet(2); man trift Schnee vonvielen Jahrhunderten auf ihnen an, ob ſie gleichbeſtaͤndig den gerade auffallenden Sonnenſtrah-len ausgeſetzt ſind; und ſo gar in denen Gegen-den, wo die Strahlen vollkommen ſenkrecht fal-len. Es iſt auch bekannt, daß die Mitgliederder franzoͤſiſchen Academie, wehrend ihrer Rei-ſe, die ſie nach Afrika thaten, um die Figurder Erde zu beſtimmen, ſehr hohe Gebuͤrge an-getroffen haben, welche ſo gar unter der Liniegelegen ſind, auf welchen die Kaͤlte eben ſo großwar, als in Lappland . So ſehr noͤthig iſt esalſo, wenn ſie ihre gehoͤrige Kraft bekommen,und die Koͤrper erwaͤrmen ſollen, daß ſie ſchre-ge durch die Atmoſphaͤre ſtreichen, oder durchihren Druck, oder aug das Zuruͤckprallen von

der

() S. Liv. Hiſt. XXI. 32. Senec. Nat. qu. IV. II.Baco, Nov. Org. II. 12. p. 169. Borelli, de incend.azetn. p. 7. 50. Boyle, ELxP. on Cold. abr. I. p.539.658. Hiſt. of the air abr. III. p. 53.54. 55. BoerſiChem. I. p. 272.1 35. 476..