mit den Wetterglaͤſern. 157
laſſen, bis ich noch Nachfolgendes beygebracht
abe. Vorher aber wollen wir allen andernEinfluß der Sonne auf die Planeten, wie; E.des Lichts, der Schwehre u. d. gl. bey Seiteſetzen; wie viel aber kann nicht dieſer Zuwachsder Sonnenwaͤrme allein, welche ſo weislichverſchieden iſt, Veranderungen in der andernnatuͤrlichen und in den Planeten gleichfoͤrmigenWaͤrme verurſachen, um die groſſen und edelnAbſichten wegen des Lebens und Unterhalts derEinwohner, zu erreichen! Dieſes koͤnnen wiran demjenigen ſehen, was auf unſerer Erdkugelvorgeht, wo die Abwechſelungen der Tage undNächte, des Winters, Sommers, Fruͤhlingsund Herbſtes, unter andern Wuͤrkungen dieſevornehmlich haben, daß die Kraͤfte der Gewaͤch-ſe und Thiere erhalten werden, welche beyder-feits nothwendig ermatten und vergetzen muͤß-ten, wenn die Hitze beſtaͤndig gleich ſtark blie-be. Denn alle organiſchen Koͤrper, von denniedrigſten Pflanzen an bis zu dem Vornehm-
en unter den Thieren, befinden ſich, wegen der
ſtäͤndig abwechſelnden Ausdehnung und Zu-fammenziehung ihrer feſten und fluͤßigen Theile,auch in einer immerwehrenden Oſcillation.
8.35. Mithin, obgleich die Sonne ſowenig die einzige als vornehmſte Urſache derWarme iſt; ſo muß ſie doch, ſo zu ſagen, alsdie vornehmſte Urſache deren Maͤßigung aufehen die Weiſe erwogen werden, als ſie in ihrer
Plane.