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Planetenwelt die Bewegung und das Leben ih-rer Einwohner erhaͤlt und reguliret. Die Wohl-thaten alſo, welche dieſe Haupturſache der Be-wegung, des Lebens und der Wuͤrkſamkeit derganzen Natur uͤberhaupt, uns angedeihen laͤſ-ſet, muͤſſen nothwendig eine ausnehmende Be-wunderung in uns erwegen, Die Empfindungdieſer Wohlthaten hat auch die alten heidniſchenVoͤlker ſo weit verleitet, daß ſie dieſes Geſtirngleich einer Gottheit verehreten; welche Gewohn-heit auch noch gegenwaͤrtig viele Voͤlker des Erd-bodens beobachten. Weil ſie nun, zu allem Un-gluͤcke, des Lichts einer wahren Religion undWeltweisheit, die denen erſten Menſchen ver-liehen waren, verluſtig ſind; ſo urtheilen ſieauch von der Beſchaffenheit der Dinge nur ver-wirrt, ſind von dem Glanze, den Kraͤften undſichtbarem Einfluſſe der Sonne, ganz verblen-det, und ſtellen ſich vor, als ob ihr Leben undVermoͤgen einzig und allein von dieſem gutthaͤ-tigen Geſtirne abhienge. Daher beten ſie dasGeſchoͤpf ſtatt des Schoͤpfers, und das Werkſtatt des Werkmeiſters an, deſſen Erkenntnißin ihnen ganz und gar verſchwunden war; ſiekonnten dieſelben auch, ohne den Beyſtand ei-ner neuen Offenbahrung und Gemeinſchaft derMenſchen mit Gott, oder einer genauern Er-kenntniß des ganzen Lehrgebaͤudes der Natur,nicht wieder erlangen; die ſich die Menſchenvon ſelbſten gemeiniglich erwerben koͤnnen, 1. N wo