mit den Wetterglaͤſern. 163
Regel auf eine beſondere Art abweichen, undderen Waͤrme in Vetracht gezogen zu werden,verdienet. Dieſe Art von Inſekten, an wel—chen die neugierigen Veobachtungen der Natur-kuͤndiger, manche ganz beſondere Dinge, dieihre Oekonomie und Zeugung betreffen, entde-ket haben, iſt eben ſowohl, in Anſehung ihrerWaͤrme, von einer beſondern Beſchaffenheit.Denn ich habe in verſchiedenen angeſtelletenVerſuchen befunden, daß das Wetterglas den9/ſten Grad zeigte, wenn ſich ein Vienen-ſchwarm darauf ſetzte und es umgab: welcheWarme eben ſo ſtark iſt, als die Waͤrme einesmenſchlichen Koͤrpers.
§. 40. Demjenigen nun gemaͤß, was ichan den gemeinen Inſekten bemerkt habe, er—ſtreckt ſich die Hitze der uͤbrigen Thiere, welchenur ein ſchwaches Leben haben, gar wenig hoͤ-her, als das fluͤßige Weſen, in welchem ſieleben. Denn kaum bemerkt man einigen Un-terſcheid zwiſchen der Muſchel und Auſter,ſehr wenig in den Plackfiſchen, kleinen Seefi-ſchen, Merlans, den Stock- und andern Fi-ſchen, welche ein Gehoͤr haben, an welchen al,len ich bemerkt habe, daß ihr Grad der Waͤr-me nur um etwas weniges hoͤher war, als dasSeewaſſer, in welchem ſie lebten, und welches,nach meiner Beobachtung, den 4 ſten Grad derWarme hatte. Endlich fand ich auch, daß dieFlußfiſche nicht mehr Warme hatten; denn ei-
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