164 Verſuche
nige Forellen, die ich unterſuchte, hatten den6aſten Grad, da der Grad des Flußwaſſers der6iſte war(2). Uebrigens koͤnnen die Fiſche ineinem Grade der Waͤrme leben, welcher nur einwenig hoher iſt, als der Grad des Eispunktes,welcher nach unſerm Wetterglaſe der z aſte iſt.
§. 41. Vermoͤge verſchiedener Verſuche
habe ich gefunden, daß die bloſſen oder Garten-ſchnecken, ohngefehr zween Grade waͤrmer wa-ren, als die Luft; die Froͤſche und Erdkroͤten,ſchienen etwas mehr, nehmlich J Grade, zu ha-ben, als die Luft, in der ſie lebten. Ich halttübrigens dafuͤr, daß alle diejenigen Thiere, beywelchen es ſcheint, als ob ſie eine Lunge, gleicheiner einfachen Blaſe haͤtten, von eben der Be-ſchaffenheit ſeyn; und nach dieſer Vergleichunguͤbertrifft auch die Waͤrme ihres Bluts diejeni-ge Warme nicht, welche die Fiſche haben, diemit einem Gehoͤre begabt ſind. Von dieſer Artſind die Kroͤten, die Seeſchildkroͤten, Schlan-gen, und alle kriechenden Thiere, welche ebenſolche Lungen haben und von aͤhnlicher Beſchaf-fenheit ſind. Der mehreſte Theil dieſer Thiereiſt nicht vermoͤgend, eine ſtarke Kaͤlte zu ertra-gen, ſondern ſie kriechen, den Winter uͤber inihre
(a) Ich habe auch die Waͤrme eines Karpen, wieauch eines Aales unterſucht und befunden, daßdeyde wenig mehr hatten, als der Fluß, inwelchem ſie lebten, und deſſen Waͤrme der 5 lle
Grad war.