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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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202 VerſucheVon dem Silber, Golde, Kupfer undEiſen

Die harten Metalle wie z. E. das Silber,Gold, Kupfer und Eiſen erfordern einen vielſtaͤrkern Grad der Hitze, wenn ſie ihre Conſi-ſtenz verliehren und fluͤßig werden ſollen. Be—vor ſie aber in dieſen Zuſtand kommen, ſo beob-achten wir eine gar merkwuͤrdige Veranderungan ihnen, vermoͤge welcher ſie ganz helle unddurchſichtig ſcheinen. Alsdenn wiſſen wir, daßſie von einem ſo ſtarken Feuer durchdrungen ſind,deſſen Hitze die gewoͤhnliche weit uͤberſteigt, undderen Grad ſich viele, Naturkuͤndiger haben an-gelezen ſeyn laſſen, zu beſtimmen.

Der Doctor Keil(b) verſichert uns indeſ-ſen, daß die Hitze eines gluͤenden Eiſens nur ſie-benmal ſtaͤrker ſey, als die gewoͤhnliche Sonnen-hitze im Sommer. Allein, es iſt dieſe Son-nenhitze im Sommer etwas unbeſtimmtes, vor-nehmlich in dem Verſtande, in welchem ſie da-mals genommen wurde, in ſo fern wenigſtens,daß wir dadurch nicht im Stande ſind, denjeni-gen Grad der Hitze zu beſtimmen, welchen derHerr Keil einem gluͤenden Eiſen zuſchreibt; obich gleich vermuthe, er ſey nach der Zeit auf die-ſe Vorſtellung gekommen, nachdem der HerrNewton dieſe Materie uͤberdacht hatte.

Denn

(a) Ebendaſ. I. p. 37. 38.(b) Exam of Burn. Theor. p. 156.