mit den Wetterglaͤſern. 283
Denn dieſer groſſe Mann iſt der erſte, wel-cher, zu der Beſtimmung der Grade der Hitzedes Feuers, Verſuche angeſtellet hat. Denn das-jenige, was er uns in ſeinem Buche ſagt, undwo er behauptet, die Hitze eines gluͤenden Eiſensſey drey oder viermal groͤſſer, als die Hitze desſiedenden Waſſers(2), gruͤndet ſich auf ebendieſe erſten Verſuche. Faſt um eben die Zeittrug der Doktor Pitcairn eben dieſe Lehre in denSchulen zu Leyden vor, und ich ſollte faſt glau-ben, daß ihm der Hr. Newton eben die Beo-bachtungen mitgetheilet habe, die er damals ge-lehret hat, daß nehmlich die Hitze bey uns imSommer das Oel in dem Wetterglaſe auf 72,die Waͤrme unſerer Haut es auf den 17ten, dieHitze des ſiedenden Waſſers auf den ßoſtenbis ezſten Grad erhuͤbe; die Hitze eines gluͤen-den Eiſens aber dreymal ſo ſtark ſey, als dieſerletzte angezeigte Grad: welches denn nach un-ſerm Wetterglaſe 572— 180. 3 + 31 Gradebetraͤgt.
Ich kann aber nicht ſagen, aus was fuͤreinem Grunde der Herr Newton behauptet,die Hitze des gluͤenden Eiſens ſey eben drey oderviermal groͤſſer, als die Hitze des kochenden Waſ-ſers: und ich begreife auch nicht, wie er oderder Doktor Pitcairn(b), die Grade der Ausdeh-nung des Leinoͤles in dem Wetterglaſe auf die
Hitze(a) Princip. p. 508.() Elem. Med. II. I. f. 26.