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Vollständige Anweisung zu der Verfertigung der Wettergläser, deren vielfältigem Gebrauche in physischen Versuchen, genauen Vergleichung mit einander, und einer Geschichte, dieser vorzüglichen Entdeckung. Nach dem englischen Originale des Herrn G. Martin, und der vermehrten französischen Ausgabe übersetzt
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206 Verſuche

Der eben angegebene Grad iſt ſehr viel ge-ringer, als der, von welchem das Eiſen eigentlichdas Beywort des gluͤenden bekomt. Denn,ehe noch dieſes Metall einen ſo lebhaften Glanzerhalt, daß es im Finſtern leuchtet, ſo iſt esſchon in dem 75aſten Grade der Hitze(2).Alsdenn aber kann mau noch nicht einmal dengeringſten Glanz, wenn der Tag nur maͤßighelle iſt, an ihm bemerken; und dieſes geſchie-het nicht eher, als in dem 894ſten Grade derHitze, da es entweder kurz vor dem Aufgangeder Sonne, oder gleich nach deren Untergange(b), deutlich leuchtet; am hellen Tage aberkann dieſes Leuchten entweder gar noch nicht,oder doch nur wenig, gemerkt werden. ZuFolge dieſes finden wir unter den Verſuchen desHerrn Muſſchenbroͤk(c) daß ein Stabgluͤend Eiſen, ſich zuvor, ehe er noch gluͤendgeworden, um 276 Theile ſeines Pyrometers,verlaͤngert habe; welches nach unſerm Wetter-glaſe ohngefehr der 969ſte— f- 32Graͤd iſt.

Der Hr. Newton ſagt(d), daß die Hitzeeines maͤßigen Feuers von Steinkohlen, aberohne, daß es geblaſen wuͤrde, nebſt dem durch

ein

(a) Newt. ebendaſ.(h) Ebendaſ.

(e; Tent . Exp. Acad. Cim. add. II. p. 47. 48.(d) Philoſ. Tranſ. ebendaſ.