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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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z;6 Das siebente Hauptstück von den

Weltords»nng desPtole-mäus.

Fig. 45.

Las ptolemäische, koperni-kanische, tychoni-sche und longomontanische System genanntwerde«, von deren jedem ich nunmehr«meinen Lesern eine Beschreibung machenwerde.

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§. 205.^

Ptolemäus, der die Sternkunde in Asgypten lehrte und ohngefehr yiu das I140 nach der Gebührt Christi schrieb, er-klärte die Ordnung der Planetenbahnen blosnach den Sinnen. In seinem Almagest Haier sein Lehrgebäude auf folgende Art eingt-richtet. Die kleine Erde nimmt er im Mit-telpuncte der Welt unbeweglich an. Ueberdieselbe setzt er den Mond, und über de»Mond den Merkur; darauf die Venus, her-nach die Sonne, den Mars, Jupiter undSaturn. Und ganz über alle Planeten stell!er endlich die Firsterne. Man besehe dir4Zste Figur, in welcher diese Weltordminzdes Ptolemäus abgebildet ist. Alle Plane-ten, darzn er die Sonne mitrechnete, mii-ste» nach seinem System, in immer grösse-ren Kreisen um die kleine Erde laufen. Dalganze Heer der Firsterne, deren ungeheure«Abstand kein menschlicher Verstand bestim-men kann, und wovon das Auge des Erd-bewohners viele tausend Millionen nie cirl^deckt, musten in 24 Stunden ihre unbr-

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