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DaS erste Hanptstnck
das Weltgebäude nach den Sinnen; dieseraber erforschet dessen wahre Beschaffenheit.Die Ursach dieser Eintheilung ist diese, dasWeltgebäudc mit den in demselben sich er«eignenden Veränderungen stellt sich unsernSinnen anders dar, als es wirklich beschaftfen ist, und die wahren Gesetze der Bewe-gung erfordern. Giebt man von dein Erd-boden auf die Bewegungen der Weltkörperacht: so scheint es, als wenn der ganze Him-mel mit den daran befindlichen Sternen sichin 24 Stunden von Morgen gegen Abendherumwälze. Man hat ein Instrument,das unter dem Nahmen Gpkära armilla«rjs öder bekannt ist, welches
alle die Eirkel vorstellt, die man sich amHimmel einbildet, und in deren Mitte sichdie Erde als eine kleine Kugel befindet. DieHimmelskugel, die von uns in der Einlei-tung zu der Gcstirnbeschreibung §. >2. f. be«schrieben ist, enthält eben die Cirkel, ausserdaß die Erdkugel darauf nicht gezeichnet ist.Durch solche Instrumente wird uns die schein--bahre Bewegung der Gestirne, ihr Auf- undUntergang, die Länge der Tage und derNächte, die Declination, Breite, Länge undandere himmlische Phänomene erklärt. Unddaher hat man diesem Theile der Sternwisisenschaft von dem Worte Sphära oder Kugel
den