»48 Das fünfte Hauptstück von den
fichtgestalten, die man bei ihm gewahr wird.Daraus folgt auf eine unwiedersprechlicheWeise, daß der Mond ei« dunkler Weltkör-Per sey, der sein Licht von der Sonne em-pfängt. Denn hätte er sein eigen Licht, wiewürde es alsdann möglich seyn,-daß er ad«und zunehmen könnte? Steht die Erde zwi-schen ihm und der Sonne in gerader Linie:so können die Sonnenstrahlen wegen der dar-zwischen stehenden Erde auf den Mond nichtfallen, er befindet sich in dem Schatten derErde und leidet eine Finsterniß. Ist dieSaber nicht ein augenscheinlicher Beweis, daß«r mit einem von der Sonne entlehnten Lich-te glänzet? Ist er nun aber ein dunkler Welt-körper, der von der Sonne erleuchtet wird:so muß er auch gleich den übrigen dunklenKörpern einen Schatten der Sonne gegen-über werfen. Und dieses bestätiget gleich-falls die Erfahrung. Denn wenn der Mond/wischen der Sonne und der Erde in geraderLinie stehet: so können wir seinetwegen dieSonne nicht sehen; ein Theil der Erde be-endet sich in dem Schatten des Mondrö undwird verfinstert; und man pflegt alsdann znsagen, daß eine Svnnenfinsterniß sey. Je-doch vorjezt genug hiervon. Wir führen cStur beiläufig zu einem Beweise an, daß derMond ein dunkler Weltkörper sey»
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