Haupt - und Ncbcnplanettli. 2^9
b. , §. 155.
^ Damit ihr desto deutlicher begreifen möget, ursacki der^ was es mit den verschiedenen Lichtgcstalten verschiebt-" des Mondes für eine Bewandniß habe und nen Licht-den Grund davon einsehen lernet: so nehme-t ,
zwo Kugeln, wovon oie grosse die Erde und ^die kleine den Mond vorstellt. Das Licht auf *
' dem Tische mag die Sonne bedeutn. Han-^ get die Erdkugel an einem Faden in einer^ beliebigen Entfernung vom Lichte auf, oder^ befestiget sie auf «ine andere Weise mit dem^ lichte in gleicher Richtung. Bildet euch ftr-> mr ein, haß die grosse Kugel euer Auge sey,
° welchrs die Bewegungen der kleinen Kugel' allenthalben ansieht. Es ist auch eine. be-'' kannte Sache, daß das Licht mir auf diejc-' »ige Hälfte einer Kugel fallen kann, welchegegen dasselbe gerichtet ist. Haltet ihr nurrdie kleine Mondkugel so, daß sie sich zwi-schen dem Lichte und der grossen Kugel befin-det t so bemerket ihr, daß das Licht diejeni-ge Hälfte der kleinen Kugel bescheint, welchegegen dasselbe gerichtet ist, die andere Hals-te, die sich gegen die grosse Kugel kehrt, istim Schatten; und euer Auge wird daherbon der erleuchteten Hälfte nichts erblickst!»
Wenn ihr darauf eure kleine Kugel gegendie linke Hand um deu vierten Theil desKreises um die grosse Kugel oder 90 Gr»