,72 Das fünfte Hauvtstück hon den
erleuchteten Oberfläche des Molches eine glei-che Klarheit anzutreffen glauben, indem sieimmer seine kleinste Flecken in einer gleichenDeutlichkeit sehen könnten. Allein wenn manauch dieses zugeben wolte: so würde dochdaraus nur dieses folgen, daß der Mond kei-ne mit so vielen, groben und so veränderlichenDünsten versehene Atmosphäre als unsere Er-de habe., Man würde aber ohnstrcitig in die-sem Schlüsse zu weit gehen, wenn man dirAtmosphäre Zech,leugnen wolte. Inzwischenscheint es auch mit den gtnciüestcn Beobach-tungen üiö)t Überemzuststnckeii, daß die klein-ste MondSstcckett immer gleich deutlich er-scheinen. Hrvel hat zu verschiedenen mahlenbei heiterem Himmel, da er mit blossen Au-gen die Sterne von der 6ttn und chen Grössesehen konntö, den Mond bei einerlei Höheüber dem Horizonte und einerlei Entfernungvon der Erde das einemahl deutlicher als das !andermal)! durch ein und ebendasselbe Fern- !glas erblickt, wovon unter diesen Umständest !der Grund allein in der Lust um den Mond >gesucht werden muß., Herr Duns hat nach ^den pliiloiüjckiicäl 'ssraiikacckions tor tbe ^^ear 1762. bei einer Bedeckung des Sattirns !vom Monde eine Undeutlichkeit wahrgenonst ^nie», mit welcher der dem MöNde naheste- !hende Theil des Ringes dieses Planeten er-schien, ehe er unter den Rand des Mondeskam, gegen den Theil des Ringes, welcherauf der andern Seite des Planeten lag. Daherdenn auch Herr Duns. aus dieser Erscheinung ,nicht ohne Grund auf die Gegenwart einer
MondSS