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Die ersten Gründe der Sternwissenschaft, in Beziehung auf die Gestirnbeschreibung / entworfen von Johann Heinrich Helmuth
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408
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man ohne Bedenken zugeben müssen, daßdie anziehende Kraft der Sonne sich auf alleum sie cireulirende Planeten erstrecke, unddaß diese folglich ein Bestreben äußern müs-sen, sich der Sonne zu nähern. Lasst miSannehmen, die Erdkugel sey der einzige Kör-per, der sich irgendwo in dem grenzenlosenRaume des Himmels befindet Was meinetihr, sollte es wohl möglich seyn, daß siefallen könnte? Da nach der Bedingung deSSatzes kein anderer Körper vorhanden ist,gegen welchen sie wegen seiner anziehendenKraft, eine Schwer« oder eine Neiguug z»fallen hätte: si> mäste die Erde an dem Ortedes Raumes, wohin sie einmahl wäre ge-stellet worden, immer verbleiben. Laßt unsaber den Fall setzen, baß dieSonne sich auchan irgend einem Orte dieses unermeßlichenRaumes befinde. Wird nnn die Sonne ge-gen die Erde oder die Erde gegen die Sonnefallen? Es ist ganz natürlich, daß die Erdenach der Sonne fallen müsse. Denn dieseist (§. 198») mehr als eine Millionmahlgrösser als die Erde, und also mnfi sie sichauch bemühen, die Erde mit einer Kraft ansich zu reißen, dir so groß, als das Maaßihrer Materie ist, womit sie die Masse derErde übertrist. Man solle denken, daß

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