4z6 Das neunte Hauptstück
verlaugncn und seiner Güte viel zu engeGrenzen setzen, wenn wir die Einwohner derPlaneten laugncn wölken. Inzwischen kannman sie im eigentlichen Verstände keineMenschen nennen, sondern sie müssen Ge-schöpfe von ganz anderer Natur seyn, weilsie auf einem Himmelskörper wohnen, dervon der Sonne eine ganz andere Entfernunghat, als die Erde. Und also müssen sie aucheine ihrem Himmelskörper angemessene Na-tur haben, die von der Natur der Menschen«mtcrschieden ist.
Aus eben diesen Gründen muß man auchbehaupten, daß um jeden Firstern eine ge-wisse Anzahl von bewohnten Planeten lause,die von ihrer wohlthätigen Sonne erleuchtetwerden. Denn alle Fixsterne sind Sonnen.( §- 2ZZ.) Hat nun Gott bey der Schöpfungunserer Sonne die Absicht gehabt, die umsie circulierenden Planeten zu erleuchten undzu erwärmen: so muffman von den übrigenSonnen ebenfals glauben, daß sie sind er-schaffen worden, dunkle Weltkörper zu er-leuchten und sie fruchtbahr und wohndahr z»machen. Warum sollte sonst Gott den Him-mel ins unendliche ausgespannt und in des-sen Raum zahllose Sonnen in unermeßlichenEntfernungen gesetzt haben? Sollte es etwageschehen seyn, damit die Bewohner der Er-
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