zi2 Las zwölfte Hauptst. v. b. Dorübrrg.
Laßt uns aber den Fall annehmen, dirFr'S- 6z. Erde sey (Fig. 6z.) der Sonne naher: sowird auch die Venus der Erde näher seyn.Der Beobachter in a sieht daher die Venusin x; der in b> erblickt sie bey x Und demBeobachter c stellt sie sich in 2 dar. Wirdder Beobachter, wenn ste stille stehet, auss nach c geführt: so scheint es ihm, alswenn sie sich durch den Raum xy 2 bewegt !hätte. Dieser Raum aber ist länger als der !Raum XVL in der 6 ästen Figur. Hier«aus folgt, daß je näher die Erde bei derSonne ist, desto grösser der Raum sey,welchen die Venus, vermöge der Bewegungdes Beobachters, in der Sonne zu durchlaufen scheint, und je weiter die Erde v«tder Sonne abstehet, desto kleiner wird derRaum, durch welchen sich die Venus, der«Möge der Bewegung der Erde in einerleiZeitpuncte bewegt. Da NUN die Venus uneter der Zeit, da der Beobachter von r^nach -E oder von a nach c geführt wird, in ihrerBahn LVI? oder svffortrücket: so erkenntman daraus, daß die Bewegung der Venusdurch die Sonnenscheibe geschwinder seyn muß,wenn der Abstand der Erde von der Somne rv 5 als wenn er 1 V 8 ist. Unddaß demnach die Dauer ihres Durchganges !kürzer sey , wenn die Entfernung der Er< ^