Band 
Erster Band.
Seite
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r2o Merkwürdige Gemälde.

mal da ich zu hoffen Ursache hatte, wenn mirdas Schicksal nicht sehr zuwider, oder alle Liebezum Großen in der Kunst bey hohen Fürsten ver-loschen wäre, selbst noch einen billigen Vortheilzur Erziehung meiner Familie davon zu gemes-sen. Ich that Vorschläge, die angenommen, undvon dem Könige und dem geistl. Oberconsistoriosderen Einwilligung gewisser Unftande halber er-forderlich war) gutgeheißen wurden. Bis jetztkaun ich mich demnach rühmen, drey Gemäldezu besitzen, die ich, mit wenigen von allen de-nen, die ich je gesehen, vertauschen würde- Die-sen Vorzug aber auf immer zu gemessen, erlau-ben mir meine häusliche Angelegenheiten nicht.Allein das ausgebrochene Kriegsfeuer, und diegroße Entfernung der mchrcsten katholischen Län-der , für welche sich insonderheit das Hauptge-mälde vorzüglich schickte, ist ein schlimmer Um-stand für mich; daher ich ohne Scheu meine Le-ser und Freunde ersuche, diese Gemälde solchenPersonen zu empfehlen, welche dergleichen mei-sterhaften Kunstwerke, ohne Nachtheil ihres Ver-mögens anschaffen können. Durch das französi-sche 'Ivcrüssemciit, das ich in geringer Anzahlausgetheilet habe, soll man sich nicht abschreckenlassen, in eine Unterhandlung mit mir zu treten,weil meine Meynung, die einige unrichtig aus-gelegt haben, niemals war, auf den Summen,welche ich nur vrrgleichungsweise mit andern

Gemäl-