Band 
Erster Band.
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142 Reise nach dem Lebasee.

schreiben verdienet nachgelesen zu werden. Ich'hatte gerne diesen merkwürdigen Steinhaufen ^selbst besichtiget, allein das schlimme Wetter und 'das mit reifenden Getreide bedeckte Feld hieltenmich davon ab. Herr von Räbeke war willens,gleich nach der Aerndte diese Steine wegräumenund nach dem darunter Verborgenen suchen zulassen; ich habe aber, ob ich mich gleich erkun-diget, noch nicht erfahren, ob etwas in dieser ^Sache gethan worden.

Den ersten Julius stellten wir, nämlich diebeyden Grafen, Herr von Röbeke und ich, eisekleine Reise an, die zwar wegen der sehr kaltenWitterung nicht angenehm war, mir aber wegenunsrer Absicht nicht gleichgültig seyn konnte.

Wir wollten nämlich den Kanal besehen, welchender König neulich hatte graben lassen, um den >großen lcbaschcn Landsee mit dem baltischen Seezu verbinden, oder eigentlich um dem Lcbasceeinen Abfluß i» das Meer zu verschaffen, da-mit ein großes an diesem See gelegenes Moorvon i Meile breit, und 7 bis 8 Meilen lang, wel-ches er oft überschwemmte, desto leichter solltekönnen ausgetrocknet und urbar gemacht werden:wobey denn auch noch andere Vortheile in An-sehung der Schifffahrt zu erwarten waren.

Dieses Werk ist von dem geheimen Rath vonBrcnkenhof entworfen, dem Könige vorgeschla-gen, und nach seiner Anordnung unter der Auf-sicht