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Reise nach dem Lebafte.
ficht des geheimen Raths Genzkow ausgeführetworden. Der Kanal ist; ; Schritte breit, undetwa i soo lang, die Breite ist beträchtlich, wasmich aber wunderte, war, daß man den Wandendieses Kanals nicht mit Steinen oder Mauer-werk oder wenigstens mit Pfählen, wie an denDämmen, eine längere Dauer zugeben gesuchthatte; denn der Kanal ist blos durch Sanddu-nen gegraben worden, und hat nur zween FußAbfall, demnach war bald eine Verfehüttung zubefürchten. Ich habe auch seit dem vernommen,daß dieser Kanal wirklich aus diesen Gründenbald hernach unbrauchbar geworden sey *).
Wir mußten um denselben zu besehen, erstbis an das Ende des Sees nach Lcba fahren,welcher Weg von Zipkow aus wohl sechs Meilenbetragt; wir rührten in diesem mehr einem Dorfeähnlichen Städtchen eine halbe Stunde aus, undnahmen alsdann einen Wegweiftr, der uns aufder andern Seite des Sees zwischen diesem unddem Meere etwa eine halbe Meile weit, bis anden neuen Graben führete. Weil dieses das erste
Mal
*) Weit wichtiger ist der, auch unter der Aufsicht desgeheime« Raths von Bvenkcnhof ausgeführtebromberger Kanal, der mit 2 Schleusten versehe»und 7-ro Ruthen (zu >2 rheinl, Fuß) laug ist.AIs das Master in demselben gelassen wurde, nahmes zwo oder drey Schleusen weg, die der Unrerueh»mer unrecht aufgerichtet hatte, und auf seine Ko-sten ausbesserte, nachher aber hat dieser Kanal im-mer sehr gute und nützliche Dienste gethan.