Band 
Erster Band.
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247
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Oeffentliche Bibliotheken. 247

Die altere Bibliothek, deren Einrichtung manauf einem Kupferstiche in des Rnrecke Chronik,allein aufeine zu günstig in dasAuge fallende Weifevorgestellet siehet, hat zu Ende des 16ten Jahr-hunderts von einem Marquis von Oira dieHauvtanlage erhalten, der seine Bücher demEymnasio vermachte. Seit der Zeit aber ha-ben sie andere Wohlthäter durch ähnliche Legatesehr ansehnlich vermehret, wie denn noch ohn-langst der berühmte Hanov seine ganze Bücher-sammlung von 4000 Büchern, und der 1777verstorbene Bürgermeister Schwarz, auch seineganze Bibliothek und ein Münzkabu.et von 4000Münzen vermachtlich dem Gymnasio hinterlassenhaben. Der letztere hat diesem schäum Legateauch noch I OOO0 Gulden danziger Geldes bey-gefügt, als einen Beytrag, um die Bibliothekan einen Hellern, bequemern und minder feuchtenOrt zu bringen, welches allerdings nicht unsäg-lich wäre.

-Hanov, der Bibliothekar gewesen war, hattein den letzten Jahren seinem Alter etwas nach-gegeben, und die Bibliothek ziemlich vernachlaßi«gct, dieses und die letztem starken Vermehrun-gen waren Schuld, daß ich eine ziemliche Un-ordnung bemerkte, nun aber waren der itzigeBibliothekar, und Herr Xvalcher, ein sehr gelehr-ter Historiker und Jurist, beschafftiget, dem gröb-ste» wenigstens abzuhelfen, ganz sollte aber nochQ 4 nicht