Band 
Erster Band.
Seite
266
JPEG-Download
 

Kunst,,achrichten.

r66

Beschr, von Berlin und Potsdam 1779 auf der10 l 4., 015 S. und vom erstcrn noch ausführli-cher in Meusels deutschen Rünstlcrlexicon. Lem-Iv 1778-

Kupferstecher habe ich in Danzig keine kennengelernt, als den Hrn. Mathias Deisch, welchemich diesen Abend auch noch besuchte. Er ist Ku-pferner und wie man jetzt zu sagen pflegt)Schwarzkünstler; in der letzteren Kunst hat eres nach meiner Einsteht weiter gebracht, als inder ersteren, doch ohne in derselben wie die Eng-länder, denen er viele Stücke nachsticht, zu ex-celliren. Er muß sehr arbeitsam seyn, denn sei-ne Werke sind überaus zahlreich, ob er schonnoch bey guten Jahren ist. Man hat von ihmdie obgedachten Aussichten von Danzig geatzt.—- Die Rufe von Danzig, (was die Franzo-sen leb cris nennen, den Titel habe ich vergessen)auf 40 geatzten Blattern, unter denen drey odervier andere Gegenstände vorstellen. — EineMenge danzigcr Theologen, and andere gelehrte,oder angesehene Männer, in schwarzer Kunst.— Viele nachgestochene Kupferstiche von gleicherArt. — Ein Paar schone große Stücke nachCartons, die Andreas Scech zu Tapeten, welchein den Niederlanden verfertiget worden, gemalthatte; (der Preis ist z Fl. danz. das Stück zu-sammen l Thl.) u. s.w.

Herr Deisch hat keine Kupferstichsammlungnrehr; indem er vieles verkauft hat, ohne wie-derum